Jugendliche werden von der 7. Klasse an professionell angeleitet, eigene Interessen zu entwickeln und sich mit der Berufswahl auseinanderzusetzen. Neben der Allgemeinbildung geht es um die praxisorientierte Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten für eine spätere Berufsausbildung oder ein Studium. Endecken Sie an dieser Stelle die Möglichkeiten in Pankow.

Mit der Berufswahl am Ende der Schulzeit stehen viele junge Menschen vor der
ersten großen Entscheidung, die sie letztendlich selbstständig treffen und deren
Folgen sie allein tragen müssen.

Berufswünsche entstehen meist im familiären und sozialen Umfeld, aus Interesse,
Neigungen oder Hobbys. Sie konkretisieren sich durch Informationen aus
Schule und Berufsberatung. Den Eltern fällt bei der beruflichen Entscheidung ihrer
Kinder eine besondere Rolle zu. Denn durch ihre Einstellung zu Arbeit und Beruf
wirken sie auf die Entwicklung des Lebens- und Berufskonzepts ihrer Kinder ein.
Schule und Berufsberatung berücksichtigen diesen Einfluss, indem sie Eltern aktiv
in die Berufsorientierung einbeziehen. Gemeinsames Ziel ist die Förderung der
Berufswahlkompetenz der Schülerinnen und Schüler, so dass sie selbstständig und
eigenverantwortlich Entscheidungen treffen können.

Mit der Berliner Schulstrukturreform geht es mit dem Dualen Lernen auch um die
Hinführung zur Wirtschafts- und Arbeitswelt. Die Berufsberatung der Agentur für
Arbeit hat ihrem gesetzlichen Auftrag nach zu allen die Berufswahl betreffenden
Fragen Auskunft und Rat zu erteilen. Nötige Schritte, um Heranwachsende auf
diese Entscheidung vorzubereiten, sind heute vielfältiger denn je

  • Die Erkundung eigener Berufswünsche und Lebensvorstellungen
  • Das Kennenlernen und Beurteilen verschiedener beruflicher Situationen
  • Die gewandelte Bedeutung der Erstausbildung in einer sich ständig verändernden Berufswelt sind wichtige Handlungsfelder, die mit der Schulreform frühzeitig fächerübergreifend in der Schule behandelt werden

Einen erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf anzustreben und den
richtigen Weg mit den Jugendlichen zu finden ist Sinn und Ziel unserer gemeinsamen
Bemühungen.

Mit der Berliner Schulstrukturreform seit dem Schuljahr 2010/2011 gehört es zu den Aufgaben der neu geschaffenen Integrierten Sekundarschulen, Schülerinnen und Schüler intensiv auf die Arbeits- und Berufswelt vorzubereiten.

Eine neue Lernform ist das Duale Lernen, bei dem schulisches Lernen praxisorientiert mit Inhalten aus dem Wirtschafts- und Arbeitsleben verknüpft wird. Duales Lernen ermöglicht in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 allen Schülerinnen und Schülern der Integrierten Sekundarschule eine optimale Vorbereitung auf den Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt, in weiterführende berufliche Bildungs- und Hochschulstudiengänge. Es umfasst Aktivitäten zur Berufs- und Studienorientierung sowie Praxisplätze an geeigneten Lernorten. Praxisplätze an geeigneten Lernorten sind zum Beispiel eigene schulische Werkstätten, Schülerfirmen, berufliche Schulen und öffentliche Verwaltungen, betriebliche Werkstätten, Betriebe und überbetriebliche oder außerbetriebliche Bildungsstätten. Das Duale Lernen steht grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern für alle angestrebten Schulabschlüsse offen.

Der Bezirk Pankow stellt ein aufeinander aufbauendes Gesamtangebot zur
Verfügung.

  • „komm auf Tour“, konzipiert für die 7. und 8. Klassen
  • “Ausbildungstag Pankow“, konzipiert für die für die 8. und 9. Klassen
  • “Tag der Berufsorientierung“, konzipiert für die 10. Klassen

Darüber hinaus finden Sie auf den folgenden Seiten eine Vielzahl an öffentlichen und privatwirtschaftlichen Initiativen im Bereich des “Dualen Lernens“.

Kontakt:

Frau Sabine Ehl | Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
030 90295 5016 | sabine.ehl@senbwf.berlin.de
www.duales-lernen.de